Projekte

Unser Verein Tagaraga ist für „Förderung der Entwicklungshilfe und Religion“ als gemeinnützig anerkannt. Mit den erhaltenen Zuwendungen finanzieren wir Projekte in Mosambik, die dort durch unsere deutsche Ärztin Sina Scherf zusammen mit den Mitarbeitern von JOCUM Quelimane umgesetzt werden.
Wir erleben uns wie in einem ständigen Pionierstadium, wobei wir effektive Möglichkeiten der Hilfe suchen und immer wieder durch neue Herausforderungen dazulernen. Auch wenn sich nicht alles in einem Projekt ausdrücken lässt, gehören folgende Dinge essentiell mit dazu: liebevoll und geduldig in Kultur und Sprache hineinzuwachsen, Beziehungen zu Einheimischen und Behörden aufzubauen und Vertrauen zu gewinnen.
Während wir die kurz-, mittel- und langfristigen Projekte nach und nach umsetzen, finanzieren wir fortlaufend alle erforderlichen Anschaffungen, um unsere Vision zu realisieren wie z.B.…
… medizinisches Material und Geräte für Einsätze und um Gesundheitsmitarbeiter auszurüsten
… Werkzeug und Material für Bau und Instandhaltung der Gebäude
… zuverlässige Fahrzeuge für Dienstfahrten, deren Kraftstoff und Instandhaltung
… Lehr- und Übungsmaterialien für die Ausbildungsprojekte
… alles, was zur Versorgung und Unterkunft der Auszubildenden nötig ist
… Bibeln in portugiesischer Sprache und den einheimischen Dialekten sowie deren Vervielfachung
Unserer Projekte haben als Haupt Zielgruppe das Volk der Carungo auf der Insel Inhassunge, sie sind aber nicht ausschließlich auf dieses Volk beschränkt. Die laufende Projektplanung und Konzeptentwicklung behält eine gewisse Flexibilität bei, so dass z.B. auch unterstützende Einsätze bei Absolventen vor Ort und zur Vernetzung auch in anliegenden Ländern stattfinden können. Schulungen und Ausbildungsprogramme werden je nach Nachfrage und Möglichkeiten wiederholt in Quelimane angeboten.

An notwendigen Renovierungsarbeiten und neuen Bauprojekten mangelt es nicht bei uns. Wir möchten in Bauprojekte investieren, die unserer fortlaufenden Arbeit über Jahrzehnte dienen werden. Hier ein kleiner Einblick, wo wir gerade „stehen“: Auf unserem Gelände befindet sich ein Mitarbeiter-Wohngebäude, das aus einer Häuserreihe besteht, in dem drei Parteien wohnen können. Unsere mosambikanischen Mitarbeiter sind mit

durch Brunnenbau, Gemüse- und Obstanbau Reines Trinkwasser ist ein hohes Gut, worüber wir uns kaum Gedanken machen, wenn es reichlich zur Verfügung steht. Ist es jedoch knapp oder nur durch einen beschwerlichen Fußmarsch zu erreichen, wird es zur Kostbarkeit und wird nur für die wichtigsten Dinge wie zum Kochen und Trinken verwendet. Durchfall- und Hauterkrankungen

Diese Seminare werden von YWAM/JMEM zugänglich gemacht und haben sich bereits in anderen Teilen Afrikas, Australien, Asien und Europa bewährt. Viele Pastoren bzw. Leiter von Hauskirchen haben selbst keine Anleitung zum christlichen Glauben bekommen. Sie leben schlicht in Gemeinschaft mit anderen Christen und geben weiter, was die Bibel lehrt bzw. wie sie sie verstanden haben.

Schule für Mission

Dieses 3-monatige Trainingsprogramm wird in mehreren Ländern von Jugend mit einer Mission (JMEM/YWAM/JOCUM) angeboten – so auch bei uns – und dient als Vorbereitungskurs für Missionare, die mittel- oder langfristig in einem bestimmten Land bleiben wollen. Hier in Quelimane möchten wir besonders Afrikanern die Möglichkeit geben, sich in diesem Bereich schulen zu lassen, um effektiv

Dieser Kurs wurde von YWAM Perth in Australien konzipiert und von uns hier vor Ort in den afrikanischen Kontext übertragen und angepasst. Die Zielgruppe sind Missionare, die bereits einen Einstiegskurs bei YWAM/JMEM absolviert haben und für ihre Arbeit vor Ort im medizinischen Bereich zugerüstet werden wollen. Die Kursteilnehmer erwerben nach Abschluss den Titel „Gesundheitsmitarbeiter der

„Simple Healthcare“ Seminare wurden wie die Gesundheitsschule (Primary Healthcare School) von YWAM Perth in Australien entwickelt. Wer als Leiter daran teilnimmt, kann diese Seminare in seinem eigenen Umfeld anbieten. Mittlerweile gibt es Übersetzungen in viele verschiedene Sprachen. Ziel dieser Seminare ist es, die vermittelten Gesundheitsbotschaften möglichst einfach und kreativ zu gestalten, um diese leicht behalten,

Mobile Sprechstunden

Aus zahlreichen Gründen erreichen viele Kranke das Insel-Krankenhaus oder die wenigen vorhandenen Gesundheitsstationen auf Inhassunge nur erschwert, zu spät oder gar nicht. Die Probleme sind vielschichtig und nicht leicht zu lösen: Mangel an guten Transportwegen und genügend (bezahlbaren) Transportmitteln, so dass die große Mehrheit der Inselbewohner zu Fuß teils über mehrere Stunden laufen muss, um

Krankheitsfälle, die eine aufwendigere Diagnostik oder Therapie erfordern, werden mit „Überweisungsschein“ nach Quelimane geschickt, oder leider wieder direkt nach Hause, da der Aufwand und die erforderlichen Kosten nicht getragen werden können. Traumatologische Fälle, Notfälle in der Geburtshilfe, die einen Kaiserschnitt erfordern oder eine intensivmedizinische Versorgung des Neugeborenen, sind gezwungen, schnellstmöglich nach Quelimane zu gelangen, da

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